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"unabhängig, sachbezogen, bürgernah" ist das Motto und Bekenntnis für die Kommunalpolitik der Freien Wähler. Welche Anforderungen leiten sich daraus für einen verantwortlichen Politiker ab?

[....zum Leitartikel "Der FREIE WÄHLER" 04/2015]


Siehe "Termine"


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Startseite ... mehr Kreistagswahl

... dass die Wahlbeteiligung in allen Kommunen sehr gering war, die Wahlergebnisse auf Landkreisebene in Prozenten annähernd die gleichen waren wie im März, und sich die Schwerpunkte der Gewählten nun noch mehr in Richtung der größeren Kommunen verschoben haben. So hat nun z . B. die Stadt Langenzenn nicht 13, sondern 15 Kreistagsmitglieder. Wie das zu Stande kommt, dass man bei weniger als 10 % der Wahlberechtigten 25 % der Sitze erringt, verdient Bewunderung und eine genauere Betrachtung. Es wird deutlich, dass die Langenzenner Wählerinnen und Wähler ihre Langenzenner Kandidaten wählen, quer durch alle Parteien, und dass dann für Kandidaten aus anderen Kommunen nicht mehr viel übrig bleibt. Genau das, was der Langenzenner Bürgermeister widerrechtlich beworben hat, haben die Wählerinnen und Wähler aus gut nachvollziehbaren Gründen getan: Sie haben lokal gewählt und damit die Interessen ihrer Gemeinde gestärkt. Gerade in kleineren Gemeinden sollte so gewählt werden, weil sie allein schon durch die Anzahl der Wahlberechtigten benachteiligt sind.

Das Ergebnis für Obermichelbach ist teilweise ernüchternd, denn rein von der Bevölkerungszahl und der Wahlbeteiligung müsste Obermichelbach durch 2 Kreisräte/innen vertreten sein. Gereicht hat es (gerade noch so) für 1 Kreisrat. Wir gratulieren Bernd Zimmermann von der CSU zu diesen Erfolg und hoffen, dass er als Einzelkämpfer die Interessen der Gemeinde gut vertreten kann. Für andere Bewerber hat es leider nicht gereicht. So bleibt Obermichelbach die einzige Gemeinde im Landkreis, deren Bürgermeister den Einzug nicht geschafft hat, obwohl Obermichelbach das beste Ergebnis überhaupt für die Freien Wähler im Landkreis erzielt hat.

Dabei wäre es so leicht gewesen: Unserem Bürgermeister Herbert Jäger fehlten 548 Stimmen zum Einzug in den Kreistag. Gültig gewählt haben (leider nur) 833 Personen. Da jeder Wähler 60 Stimmen hat und an einzelne Kandidaten 3 Stimmen vergeben kann, wäre die mögliche Stimmenanzahl pro Obermichelbach Kandidat/in also 833 x 3 = 2.499 Stimmen gewesen. Bekommen hat er aber nur 1.090 Stimmen, also nicht einmal die Hälfte. Unsere Erkenntnis daraus: Bei einem annähernd lokalpatriotischen Wahlverhalten wie in Langenzenn wäre er gewählt worden. Das gleiche Ergebnis hätte eine höhere Wahlbeteiligung bewirken können.

Wie auch immer: Das Ergebnis ist zu akzeptieren und was bleibt ist die Tatsache, dass im Ganzen das Wahlergebnis auf Ortsebene für die Freien Wähler überragend war. Im Vergleich zur Wahl 2008 konnten wir über 10 % hinzugewinnen. Die Freien Wähler Obermichelbach haben damit das beste Ergebnis ihrer Geschichte bei Kreistagswahlen erzielt und führen die Rangliste der Ortsverbände damit an.

Wir bedanken uns bei unseren Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen und werden uns auf lokaler Ebene weiter für die Interessen der Gemeinde einsetzten.

 

Weitere Details zur Wahl finden Sie in der Grafik, sowie auf den Internetseiten der Gemeinde Obermichelbach unter www.obermichelbach.de und des Landkreises unter www.landkreis-fuerth.de.

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